„Uns schickt der Himmel“ — 72-Stunden-Aktion des BDKJ 2019

In 72 Stunden die Welt ein Stückchen besser machen. Bei der 72-Stunden-Aktion engagieren sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene 72 Stunden lang eigenverantwortlich und selbstorganisiert in einem sozialen Projekt. Der Grundgedanke der Solidarität im Einsatz für Andere und mit Anderen steht in diesen drei Tagen im Fokus.

Die Aktion ist eine Gemeinschaftsaktion aller Diözesan- und Jugendverbände des BDKJ in Deutschland und startete in allen 27 Diözesen am 23. Mai 2019 um 17:07 Uhr und endete am 26. Mai 2019 um 17:07 Uhr.

An Deutschlands größter Sozialaktion 2019 beteiligten sich bundesweit über 160 000 Kinder und Jugendliche. Zu den rund 20.000 in Baden-Württemberg angemeldeten Teilnehmenden kamen noch tausende Helferinnen und Helfer dazu. Besonders durch Reportagen, Hilferufe und Musikwünsche über des Aktionsradios SWR3 wurde auch einmal mehr deutlich: Einsatz steckt an. Ganze Ortschaften machten sich mobil, um Unmögliches in den letzten Stunden wahr zu machen. Neben Freunden, Eltern, Nachbarn beteiligten sich auch viele Handwerksbetriebe, Firmen und Einzelpersonen spontan unentgeltlich an der Sozialaktion.

Im Dekanat Friedrichshafen haben 14 Aktionsgruppen mit insgesamt ca. 300 Teilnehmer*innen an der 72-Stunden-Aktion teilgenommen. Schirmherren der Aktion waren Landrat Wölfle und Dekan Herbinger.

Bei der gemeinsamen Auftaktveranstaltung auf dem Buchhornplatz in Friedrichshafen wurden die Teilnehmer*innen auf die kommenden 72 Stunden eingestimmt und haben ihre Pakete mit den Projektaufgaben überreicht bekommen. Die Projekte hat der Koordinierungskreis, der aus insgesamt 13 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen bestand, im Vorfeld geplant und koordiniert. Die Gruppen haben ihre Projekte mit viel Ehrgeiz, Energie und Teamgeist umgesetzt. So sind mehrere Gartenanlagen in Altersheimen und Wohngruppen der Stiftung Liebenau und der Herberge, ein Backhäuschen im Langenargener Feriendorf, mobile Bänke für das Don Bosco Haus, ein Sandkasten für Kinder im Rollstuhl für die Tannenhabschule, Großspiele aus Holz für soziale Einrichtungen, Rollstuhlrampen aus Lego für mehr Barrierefreiheit in der Fußgängerzone und viele Blühstreifen und Insektenhotels in Ettenkirch entstanden. Außerdem wurden Spendenprojekte für ein evangelisches Jugendprojekt und die Kinderstiftung umgesetzt, eine Kleider-Tausch-Party veranstaltet und 72 gute Taten in 72 Stunden umgesetzt. Die erfolgreiche Umsetzung aller Projekte wurde zum Schluss bei einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst im Garten von St. Petrus Canisius gefeiert.